Medizintechnische Fertigungsverfahren
- Feinguss unter Schutzgasatmosphäre
geeignet zur Herstellung von Gelenkimplantaten und Instrumenten
Das klassische Feinguss- oder auch Wachsausschmelzverfahren, garantiert, durch die Verwendung eines Schutzgases während des induktiven Schmelzprozesses, eine in seinen Bestandteilen unveränderte Legierung. Eine gleichbleibende und hohe Qualität der Gussteile wird damit gewährleistet. - Vakuum- Lichtbogen Schmelzverfahren
zur Herstellung von Gelenkimplantaten für Allergiepatienten
Dieses Verfahren wird hauptsächlich für die Erstschmelzung des Werkstoffes Titan genutzt. Titan findet durch seine hohe Biokompatibilität und sein geringes Gewicht verstärkte Anwendung im Medizinbereich. - Schleuderguss unter Schutzgasatmosphäre
zur Herstellung von Knochenklammern und Knochenschrauben
Das Induktionsverfahren eignet sich besonders für komplizierte Kleinteile. Hierbei wird das unter Schutzgas geschmolzene Metall durch Fliehkraft in eine vorbereitete Form geschleudert. - Wärmebehandlung
zur Verbesserung der Produkteigenschaften
Die hochbeanspruchten Cobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen, rostfreie Stahl-Legierungen und Titan-Legierungen werden nach dem Abguss einer Wärmebehandlung unterzogen. Mit unserem unter Schutzgasatmosphäre durchgeführten Verfahren erreichen wir teilweise mehr als eine Verdopplung der in der Norm vorgeschriebenen mechanischen Eigenschaften.





